Passionsspiele Salmünster e.V. | Vorstand | Postfach 1124 | 63620 Bad Soden-Salmünster

Chronik

2018
Die Erneuerung der Bühne wurde in den vier Jahren fortgesetzt – nun besteht auch die Hochbühne aus denselben Bühnenteilen, aus denen seit 2014 auch die Hauptbühne besteht. Durch die Kombination von Vorhängen auf der Bühne und unterschiedlichen Beleuchtungen werden Schattenspiele und somit eine neue Ebene kreiert.
In der 15. Saison bildet der Garten Gethsemane den roten Faden. An mehreren Stellen im Passionsspiel wird aufgezeigt, wie aktuell das Motto „Glaubt. Handelt.“ auch in der heutigen Zeit noch ist.
Die Schirmherrschaft für die Saison 2018 übernimmt der apostolische Nuntius Dr. Nikola Eterović und hält ebenfalls das Pontifikalamt in Salmünster.

2014
In diesem Jahr wird die alte Holzkonstruktion der unteren Bühne durch Veranstaltungsbühnenteile ersetzt. Viele Kostüme wurden neu gestaltet. Wieder wird ein Gegenwartsbezug hergestellt durch die Darstellung einer Ebene der PassionsspielerInnen selbst. Neben der biblischen Erzählung der Passion, findet eine Begegnung der Frau am Jakobsbrunnen mit Jesus auf einer dritten Ebene, die als Roter Faden durch das gesamte Stück begleitet, statt. Schirmherr dieser Saison ist Bischof Heinz Josef Algermissen.

2011
Erstmals tritt ein Schirmherr (Weihbischof Karlheinz Diez) für das Spiel ein. Der Gegenwartsbezug wird durch die Leitfigur der Ehebrecherin Miriam weiter ausgebaut. Die Bühne wird vergrößert. Tonübertragung und ein neues Lichtkonzept untermalt die Szenerie.

2008
25 Jahre Passionsspiele Salmünster – viele Neuerungen. Der Text wird überarbeitet, es entsteht ein Gegenwartsbezug, der mit einem Beamer umgesetzt wird. Viele Kostüme werden erneuert und die Bühne wird erhöht. Wir richten die Generalversammlung der Europassion aus.

2004
Passion international. Die Europassion der Jugend, SpielerInnen aus ganz Europa, sind zu Gast in Salmünster. Zwei Tage Austausch, viele Anregungen und Diskussion um die Inszenierung.

2001
Die Passion kommt endgültig nach Hause. Denn nicht nur die Bühne wächst und wird weiter auf unsere Kirche angepasst, auch die gesamte Inszenierung. Und es gibt so viel Andrang wie noch nie zuvor: Sechs Aufführungen an zwei Wochenenden reichen nicht. Ohne eine Zusatzaufführung können wir die Nachfrage nicht befriedigen.

1998
Die Zeit der Provisorien ist um. Die Passion erhält ihre eigene Bühne. Zwei Mitglieder schreinern eigenhändig 40 Bühnenteile.

1995
Weiter so! Die Passion hatte im Vorjahr so viele BesucherInnen, dass wir gleich wieder spielen.

1994
Ein wichtiger Einschnitt. Der Regisseur und zwei Spieler schreiben einen von Grund auf neuen Text und lösen sich von alten Vorlagen. Teile davon finden sich auch heute noch im Spiel enthalten.

1993
Europäische Passionsspielorte vereinen sich in Ligny zur Europassion. Die Salmünsterer Passion ist Gründungsmitglied.

1991
Eine neue und sehr ambitionierte Musik: Das Stück wird live von einem sinfonischen Orchester begleitet. Die Passion zieht weitere Kreise und ist in Hösbach und Obernburg in Unterfranken zu sehen.

1990
Die Zeit der Auswärtsaufführungen setzt sich fort. Die Passion geht auf Tournee in Fulda und Schlüchtern. Wir erreichen größere Bekanntheit.

1989
Die Passion spielt das erste Mal auswärts. Es gibt eine Aufführung in Neuhof. Und es spricht sich herum, dass etwas Besonderes passiert: ein großes Passionsspiel, dargestellt und komplett unter der Leitung von Jugendlichen.

1988
Zwei Ministranten nehmen sich das Drehbuch von Zefirellis Film „Jesus von Nazareth“ vor und entwickeln daraus ein Abend füllendes Passionsspiel. Etwas Großes soll entstehen. Das Stück sprengt den gottesdienstlichen Rahmen.

1983
Der Beginn. Während der Palmsonntagsmesse gibt es ein 15-minütiges Passionsspiel der MinistrantInnen. Pater Matthias, unser damaliger Pfarrer, spielt Jesus. Damals konnte sich niemand vorstellen, welche Folgen das haben sollte…